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Wir
blieben noch einen weiteren Tag in Büttnershof, was sich
als klug herausstellte. Bescherte uns dieser Tag doch einen schönen
Rundritt in den Elbauen inklusive zweier Elbüberquerungen mit
der Gierseilfähre. Das kostete die Pferde etwas Überwindung,
zunächst wollten sie die metallene Rampe nicht betreten, ließen
sich aber schnell überzeugen, dass es gefährlicher aussah,
als es war.
Die
kurze Fahrt selbst registrierten sie offenbar nicht wirklich, und
glücklicherweise war auf der kleinen Fähre genügend
Platz zum Rumtrappeln (normalerweise passen ca. zehn Autos drauf,
bei beiden Touren fuhren aber nur zwei oder drei mit).
Die
Landschaft in den Elbauen ist herrlich, teilweise ritten wir durch
Sand wie an einem Meeresstrand, um kurz darauf in einem nordisch anmutenden
Nadelwald über federnden Waldboden zu galoppieren.
Die
einzige Verpflegungsstation, die wir auf diesem Teilstück fanden,
war eine Tankstelle am Ortsausgang von Sandau, mit Anbindebalken in
Form von Verkehrsschildern. Aber immerhin konnten wir was futtern,
ein benachbarter Apfelbaum versorgte auch Gina und Nazdar mit einem
Snack, so dass dieser Ritt nicht ganz so von Magenknurren begleitet
war wie der vom Vortag.
Bei
der Rücktour mit der Fähre marschierten Gina und Nazdar
bereits sehr routiniert über die Metallrampe. Aber dieses Mal
schien Gina zu merken, dass das Ding fährt, was sich in aufmerksamem
Beobachten der plätschernden Elbe und gezieltem Äppeln auf
die Fähre äußerte.
Am
nächsten Tag machten wir uns auf nach Calberwisch, bogen
also von der Elbe in Richtung Westen ab. Eine sehr schöne Tour,
nicht ganz so lang wie das erste Teilstück. Hier waren wir mutig
und variierten zum ersten Mal die vorgeschlagene Reitroute, wenn uns
ein abzweigender Weg schöner erschien. Inklusive einmal Verreiten,
einem Stück zu Fuß und ein bisschen Suchen waren wir auch
wieder fünf Stunden unterwegs. Auf diesem Teilstück war
der Boden traumhaft, viel Sand und Wiesen.
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